Sir Robert Stephenson Smyth Baden-Powell - Gründer der Weltpfadfinderbewegung - | ![]() |
![]() | Mit 19 Jahren trat Baden-Powell in die Britische Armee ein, und wurde zuerst in Indien und dann später in Südafrika stationiert. Auch die zwei Holzklötzchen, die jeder erfolgreiche Teilnahme des Woodbadkurses (spez. Gruppenleiterprüfung) erhält, stammen aus dieser Zeit. Denn Baden-Powell erhielt die Kette eines besiegten Zuluhäuptlinges, die aus mehreren hundert Holzklötzchen bestand. Diese Holzklötzchen vergab B. P. später als Woodbadgeabzeichen. Durch seine erfolgreichen Kriegstaten in Südafrika erlangte Robert Baden-Powell in England eine große Popularität. Aber er wollte nicht als Kriegsheld bewundert werden. Ihm kam eine ganz andere Idee in den Sinn. Als B. P. in Südafrika jugendliche Kundschafter ausbildete, entdeckte er bei diesen ein großes Interesse für Spurenlesen, Orientierung und dergleichen. Dieser Kundschafter (engl. |
| Nach und nach flogen ihm die Ideen nur so zu. Die Pfadfinderbewegung sollte freiwillig und eine nicht politische Erziehungsbewegung für junge Menschen sein. Der Zweck sollte sein, zur Entwicklung junger Menschen beizutragen, damit sie ihre vollen körperlichen, intellektuellen, sozialen und geistigen Fähigkeiten als Persönlichkeit, als verantwortungsbewusste Bürger und als Mitglieder ihrer örtlichen, nationalen und internationalen Gemeinschaft einsetzen können. Er stellte das Pfadfindergesetz und die Grundsätze auf, die alle unter dem Wahlspruch "Be prepared" (Allzeit bereit) standen. Die Bewegung des Pfadfindertums breitete sich über die ganze Welt aus. In den ersten Januartagen 1941 sprach B. P. von seinem | ![]() |
Begräbnis. Wenige Tage später war der Gründer der Weltpfadfinderbewegung tot. Auf seinem Grabstein wurde unter anderem ein Kreis mit einem Punkt darin eingemeißelt. Es ist ein Wegzeichen, eine verschlüsselte Nachricht, die nur Pfadfinder verstehen können. Diese Nachricht lautet: "Ich habe meinen Auftrag erfüllt und bin nach Hause gegangen."
Wir Pfadfinder vom Stamm Marcel Callo wollen versuchen, diesen Auftrag nach unseren Möglichkeiten weiterzuführen.





