Heute ist die DPSG mit rund einhunderttausend Mitgliedern einer der größten Jugendverbänden in der Bundesrepublik. Er sieht sein pädagogisches Ziel in der Erziehung von jungen Menschen in Selbständigkeit und Eigenverantwortung.
Pfadfinderinnen und Pfadfinder entdecken Ihre Umwelt durch bewusstes Handeln. Ihr Verständnis der Welt beruht auf den Grundsätzen des christlichen Glaubens.
Das politische und soziale Engagement der Pfadfinder zeigt sich in vielen Bereichen:
- bei Integration von Behinderten im täglichen Leben und im Zeltlager
- auf internationalen Begegnungen. Der Blick über den Zaun, die Sprache und Kultur "der anderen" zu erfahren und verstehen, gehört für Pfadfinder zur Selbstverständlichkeit. Die DPSG und die Scouts de France sind Gründungsmitglieder des Deutsch-Französischen Jugendwerks.
- beim interkulturellen Lernen. Bereits im Alltag setzten sich die Pfadfinder für Völkerverständigung,
Weltoffenheit und Toleranz ein. In den Gruppen demonstrieren deutsche und ausländische Kinder und Jugendliche, wie einfach gegenseitiges Verständnis und friedliches Zusammenleben möglich ist.
- in der Entwicklungspolitik. Davon zeugen lokale und regionale Projekte in enger Partnerschaft mit
Pfadfinderverbänden der Länder Bolivien, Rwanda, Togo, Benin und Burkina Faso.
- im Einsatz für den Frieden. So hat die Weltorganisation der Pfadfinderbewegung 1981 den
Friedenspreis der UNESCO erhalten.
- nicht zuletzt beim Umweltschutz. Pfadfinder lernen, im Leben "draußen" die Natur zu bewahren und
Verantwortung für die Schöpfung zu entwickeln.


